QUEER FUTURES

Bei der Jahrestagung der #GfM (Gesellschaft für Musikforschung) in Saarbrücken habe ich über eine diverse, nonbinäre Zukunftsmusik nachgedacht 🌈  Starring: Laurie Anderson, #SOPHIE, Hannes Seidl + Anselm Neft, Lyra Pramuk

Der Text zur Lecture wird im Jahrbuch Musik und Gender 17 (2024) zum Thema NON_BINÄRE RESONANZEN: Sound und Gender im Posthumanismus erscheinen, das ich gemeinsam mit Cornelia Bartsch und Jonas Spieker herausgebe:

Wie klingt ein nonbinäres Subjekt? Was verbindet die Kulturgeschichte eines aussterbenden Pilzes oder das Internet der Dinge mit Musik? Was hat der ökologische Begriff der Assemblage mit polyphonem Hören zu tun? Ökofeministische und anthropozentrismuskritische Forschungen der letzten Jahre (Haraway, Tsing, van Dooren) weisen, indem sie solche Fragen aufwerfen, eine auffällige Affinität zu Klang, Musik und Hören auf. Zugleich öffnen sie Denk und Handlungsräume jenseitsbinärer Logiken und Subjektkonzeptionen und sind in diesem Sinne doppelt anschlussfähig für musikwissenschaftliche Genderforschung: Haben sich Musik und Sound nicht schon immer einer Einordnungin Semantisierungsmuster und damit einer Logik des Binären entzogen? Vor dem Hintergrund dieser Fragen beschäftigt sich das Jahrbuch Musik und Gender 17 (2024/25) mit Musik und Sound im Posthumanismus und will dabei vor allem das Thema Non_binarität im Hinblick auf soziale, politische und ästhetische Debatten unserer Zeit fruchtbar machen. 

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